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Als fachliche Serviceleistung informieren wir Sie über die aktualisierten Bezirks-Hotspots des Riss- und Konfliktpotenzials gemäß der BOKU-Studie „Lebensraum- und Konfliktpotenzialmodell für den Wolf in Österreich (2025)“ und über die daraus abgeleitete Priorisierung von Herdenschutzmaßnahmen. Die Studie wurde im Rahmen der Bund-Länder-Kooperation mit Mitteln des BMLUK und der Landesagrarabteilungen finanziert.
Das Rechtsgutachten von Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Wessely (2025) hält fest: Besteht eine konkrete Gefahr für Weidetiere, hat die Bezirkshauptmannschaft einzuschreiten, wobei präventive Maßnahmen maßgeblich sind.
Verbindliche fachliche Standards:
Bei der Anordnung bzw. Beratung zu Maßnahmen ist an die fachlichen Vorgaben des Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs (ÖZ) anzuknüpfen. Das ÖZ ist die bundes- und ländergetragene koordinierende Fachstelle; ordentliche, stimmberechtigte Mitglieder sind Bund und Länder. Es definiert Herdenschutzstandards (z. B. „Technischer Herdenschutz“) und zertifiziert Herdenschutzhunde gemeinsam mit den Bundesländern – diese Standards und Zertifizierungen sind für Förderungen und den Vollzug maßgeblich. Es sind bereits 17 Herdenschutzhunde in Österreich zertifiziert und auf Almen im Einsatz.
Rissgefahr Karte (Stand 10/2025) Kategorien & empfohlene Priorität

Die Bezirks-Einstufung entnehmen Sie bitte der detaillierten Karte die Sie hier herunterladen können. Die Einteilung folgt dem BOKU-Konfliktpotenzialmodell und dient als Vollzugshilfe für die Priorisierung präventiver Maßnahmen. |